Gegen den Herbstlaub

Kategorie: Heimwerken & Garten

Kaum fällt das Herbstlaub, lärmen sie wieder in Park und Garten: die Laubsauger.

Dieses bequeme Gartengerät schädigt nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Umwelt und Gesundheit durch Lärm und Schadstoffe und stört den Naturhaushalt. Durch den Schallpegel von bis zu 115 Dezibel – das entspricht dem Krach eines Preßlufthammers – werden vor allem die Nachbarn belästigt und wird die Gesundheit der Benutzer geschädigt.Laubsauger, die von einem 2-Takt-Verbrennungsmotor angetrieben werden, sprühen mehr als ein Drittel des Kraftstoffes unverbrannt als giftige Kohlenwasserstoff-Dusche in die Umwelt und gefährden die Gesundheit des nur wenige Zentimeter entfernten Bedieners.

Also Handarbeit?
In der Vergangenheit war viel Handarbeit zur Herstellung von Bürsten erforderlich, doch mit Hilfe eines Mühlrades und eines daran angeschlossenen Generators konnten bereits eine Hand- und eine Kreissäge, eine Hobelmaschine und eine Bohrmaschine zur Herstellung der Bürstenkörper aus Holz betrieben werden. Beborstungen aus Kunststoff waren damals noch völlig unbekannt, Tier- und Naturfasern in verschiedenen Qualitäten wie Pferde- und Schweineborsten, Piassava, Bassine, Reisig, Kokos und Wurzelfasern dienten als bevorzugtes Material und konnte teilweise nur mit gelerntem, handwerklichem Geschick in die verschiedenen Holzkörperformen eingebracht werden.

Maschinenpark im Kleingarten
Motorbetriebene Gartengeräte schädigen die Umwelt und die Gesundheit der Benutzer.
Über 6,5 Millionen Garten- und Rasenpflegegeräte sind nach Schätzungen des Umweltbundesamtes in Deutschland in Betrieb. Davon stinken und dröhnen etliche in den 13 Millionen Kleingärten der Deutschen. Rasenmäher, Kettensägen und Häcksler, Sensen, Saugbläser und Vertikutierer verpassen den Gärten den letzten Schliff. Auch motorisierte Kantenschneider und Bodenkrümler sind auf dem Markt und sorgen dafür, dass der Garten per Knopfdruck akkurat getrimmt wird und der Gärtner keinen Finger mehr krumm oder schmutzig machen muss.

Tipp: Sollten Sie sich motorbetriebene Gartengeräte anschaffen, kaufen Sie umweltfreundliche Produkte mit geringem CO² Ausstoß!

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